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Verbandsgemeinde Vordereifel
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    Grundsteuerreform

     

    Der Grundbesitz wird in Deutschland vollständig neu bewertet.

     

    Steuerverwaltung Rheinland-Pfalz arbeitet auf Hochtouren

    Grundbesitz – darunter fallen unbebaute und bebaute Grundstücke sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe – wird in Deutschland vollständig neu bewertet. Entscheidend hierfür ist der Wert des Grundbesitzes zum Stichtag 1. Januar 2022. Ab dem Jahr 2025 wird die Grundsteuer auf Basis des reformierten Grundsteuerrechts von den Städten und Gemeinden erhoben.

     

    Rund 2,5 Millionen wirtschaftliche Einheiten in Rheinland-Pfalz

    Die Feststellungen der Grundsteuerwerte sollen in Rheinland-Pfalz bis Mitte des Jahres 2024 weitgehend abgeschlossen sein. Das bedeutet, dass die Finanzämter des Landes rund 2,5 Millionen wirtschaftliche Einheiten (bundesweit rund 36 Millionen wirtschaftliche Einheiten), z.B. Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen, Geschäftsgrundstücke, Mietwohngrundstücke, aber auch land- und forstwirtschaftliche Betriebe, neu bewerten müssen. Anhand der daraus berechneten Messbeträge können die Städte und Gemeinden dann ihren jeweiligen Hebesatz festlegen und die neue Grundsteuer ab dem Jahr 2025 erheben.

    Anders als bei der Hauptfeststellung der Einheitswerte, die in den westdeutschen Bundesländern letztmalig zum 1. Januar 1964 stattgefunden hat, werden nunmehr alle Daten digital erfasst.

    Die bisherige dreistufige Berechnung der Grundsteuer wird in Rheinland-Pfalz beibehalten:

     

     

     
    Das Landesamt für Steuern Rheinland-Pfalz hat dazu folgende Informationsbroschüren veröffentlicht:

     

     

     

     

     

    Zudem gibt es ein Video zur Umsetzung der Grundsteuerreform, das gemeinsam von den Finanzverwaltungen der Länder und des Bundes, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Deutschen Städtetag erstellt wurde. Dieses Video finden Sie hier.

     

    Finanzämter raten, zunächst Informationsschreiben abzuwarten

    Als Service sendet die Steuerverwaltung Rheinland-Pfalz den Eigentümerinnen und Eigentümern von Grundbesitz im Regelfall ein Informationsschreiben zu. Diesem Schreiben sind die der Steuerverwaltung vorliegenden Liegenschafts-/Geobasisdaten zum jeweiligen Grundbesitz beigefügt (sog. Datenstammblatt; siehe nachstehende Auflistung). Vor diesem Hintergrund empfehlen die Finanzämter den Erklärungspflichtigen, zunächst diese Ausfüllhilfe abzuwarten.

    Für unbebaute und bebaute Grundstücke: Der Versand der Informationsschreiben erfolgt in der Zeit von Mai bis Juli 2022. Das diesem Informationsschreiben beigefügte Datenstammblatt enthält Angaben zum Stichtag 1. Januar 2022.

    Für land- und forstwirtschaftliches Vermögen: Aktive land- und forstwirtschaftliche Betriebe sowie die Eigentümerinnen und Eigentümer von bisher als Stückländereien bezeichnetem Grundbesitz (einschließlich verpachteter Ländereien) erhalten die Informationsschreiben im August 2022.


    Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundbesitz, die innerhalb der genannten Zeiträume kein Informationsschreiben (zzgl. Datenstammblatt als Ausfüllhilfe) erhalten haben, jedoch ein solches erwarten, wenden sich bitte an das zuständige Finanzamt.

    Sofern mit der Anfertigung der Erklärung Angehörige der steuerberatenden Berufe beauftragt werden, sollte das Informationsschreiben (zzgl. Datenstammblatt als Ausfüllhilfe) dorthin weitergeleitet werden.

     

     

    Weitere Informationen zur Grundsteuerreform finden sie unter: www.fin-rlp.de/grundsteuer.

     

     

     

     

     

    [Foto oben: Gerd Altmann auf Pixabay | Foto und Grafiken im Text: www.fin-rlp.de]

     

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