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Verbandsgemeinde Vordereifel
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    Hilfsangebote

     

    Wissing: Land hilft Selbstständigen und Kleinunternehmen

     

    Rheinland-Pfalz legt für die weitere Unterstützung von Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmen den „Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz“ auf. Der Fonds ergänzt das Bundesprogramm und erweitert die Soforthilfen auf Unternehmen mit bis zu 30 Beschäftigten.

     

    „Die Landesregierung hilft. Wir lassen unsere Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht im Regen stehen. Deshalb haben wir uns auf ein weitreichendes Unterstützungsprogramm, den Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz, verständigt. Der Fonds versorgt Solo-Selbstständige und Klein-Unternehmen schnell und unbürokratisch mit Liquidität für die kommenden Monate“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing bei der Vorstellung des Unterstützungsangebotes. 

    „Der Fonds der Landesregierung ergänzt die Bundeshilfen auf sinnvolle Art und Weise. Wir stellen zusätzliche Hilfen bereit: wir ergänzen die Bundeszuschüsse mit Sofortdarlehen und erweitern die Soforthilfen auf größere Unternehmen mit bis zu 30 Beschäftigten. Diese werden im Landes-Fonds mit einer kombinierten Zuschuss- und Darlehenskomponente berücksichtigt“, sagte Wissing.

    Der Landesfonds hat ein Volumen von fast 1 Milliarde Euro. 

    Konkret sehen die Soforthilfen von Bund und Land folgendes vor:

    •    Selbstständige und Unternehmen bis zu 5 Beschäftigten: 

    9000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm

    10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.

    Insgesamt beträgt die Soforthilfe 19.000 Euro.

    •    Unternehmen von 6 bis 10 Beschäftigten:

    15.000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm

    10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.

    Insgesamt beträgt die Soforthilfe 25.000 Euro.

    •    Unternehmen von 11 bis 30 Beschäftigten:

    Bis zu 30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes zuzüglich einem Zuschuss über 30 Prozent der Darlehenssumme.

    Insgesamt beträgt die Soforthilfe 39.000 Euro.

    „Wir leisten damit einen weiteren Beitrag, um unsere mittelständische Wirtschaftsstruktur in Rheinland-Pfalz zu erhalten, zu der traditionell viele kleine Unternehmen gehören. Wir wissen alle: die Beschränkungen sind notwendig, um Leben zu retten. Wir wissen aber auch, dass es ein Leben nach Corona geben wird. Wir wollen unsere guten Arbeitsplätze, unsere innovativen Unternehmen, unsere kreativen Selbständigen, das wirtschaftliche, soziale und kreative Potential unseres Landes schützen und bewahren“, sagte Wissing.

    Die Programmittel werden durch die landeseigene Förderbank ISB verwaltet. Die Anträge für die Soforthilfen nehmen die Hausbanken entgegen. „Wir klären im Moment mit dem Bund die weiteren Details zu seinem Sofort-Hilfeprogramm, so dass die Antragsstellung so schnell wie möglich erfolgen kann. Es wird sich um ein schlankes Verfahren handeln. Die Banken sind eingebunden. Das Geld wird schnell ausgezahlt“, sagte der Minister. Die Antragstellung ist bis Juni 2020 begrenzt.

    Die Sofortdarlehen haben eine Laufzeit von sechs Jahren und sind bis Ende des Jahres 2021 zins- und tilgungsfrei. Enthalten ist eine Haftungsfreistellung der Hausbank in Höhe von 90 Prozent der Darlehenssumme. 

    Susanne Keeding

    Pressesprecherin

    Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

     

     

     

    Coronavirus:  Sofortmaßnahmen zur Entlastung der Vordereifler Unternehmen und Gewerbetrieben


    Zur Entlastung der Vordereifler Unternehmen und Gewerbetreibenden, die aktuell unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten wegen der Corona-Pandemie leiden, bietet die Verbandsgemeinde Vordereifel ab sofort verschiedene Sofortmaßnahmen im Rahmen der Gewerbesteuer an.
    Bürgermeister Alfred Schomisch: „Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise betreffen nahezu alle Branchen und Unternehmensgrößen. Das Steueramt bietet den Firmen erste Hilfe und schnelle Unterstützung und will durch unbürokratische Möglichkeiten finanzielle Schwierigkeiten vermeiden helfen.“


    Folgende Sofortmaßnahmen sind geplant:


    1. Unternehmen und Gewerbetreibende, bei denen sich Gewinneinbrüche abzeichnen, können unter Bezugnahme auf § 19 Abs. 3 Gewerbesteuergesetz (GewStG) eine Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlungen beantragen.


    2. Ebenso werden die Stundungsvoraussetzungen der Abgabenordnung für die Vorauszahlungen „wohlwollend“ ausgelegt: Wenn die Stundung der Vermeidung von Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Pandemie dient, können die Stundungszinsen erlassen werden.


    3. Bei drohenden Vollstreckungsmaßnahmen können betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende um Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen bitten.


    Betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende können sich frühzeitig bei der Verbandsgemeindeverwaltung melden.


    Die Anträge sind mit einer kurzen Begründung an nachfolgende Mailadresse zu senden:
    verbandsgemeinde@vordereifel.de


    oder mittels Fax 02651 / 800920


    oder auch auf dem Postweg zu stellen.


    Ferner besteht für alle Firmen die Möglichkeit, mit dem Finanzamt über individuelle Lösungen zur Steuervorauszahlung zu sprechen.
    „Bund und Land haben bereits umfangreiche Hilfen zugesagt. Mit unseren Maßnahmen leisten wir einen Beitrag, dass die eventuell gewaltigen wirtschaftlichen Einbußen zunächst abgefedert und Existenzen hoffentlich gesichert werden können“ so Bürgermeister Schomisch.

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